Gesellschaft für Werdenberger Geschichte und Landeskunde

AKTUELLES BUCHANGEBOT

WERDENBERGER GESCHICHTE|N 2

Die zweite Ausgabe der WERDENBERGER GESCHICHTE|N wurde am 27. November 2019 vorgestellt und ist über diese Website und im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-9524969-1-6).

 

Schwerpunktthema der WERDENBERGER GESCHICHTE|N 2 ist die Zeit um den Ersten Weltkrieg. In den Beiträgen geht es um: Die Situation in Europa und in der Region bis 1914. Aufzeichnungen von St.Galler und Bündner Soldaten über den Grenzschutzdienst im Umbrail-Gebiet an der Alpenfront. Kampf gegen die Nahrungsmittelknappheit. Gründung von Konsumgenossenschaften. Schmuggel im schweizerisch-liechtensteinisch-vorarlbergischen Grenzgebiet. Staats- und völkerrechtliche Einordnung der Verträge von Saint Germain und Versailles insbesondere hinsichtlich Vorarlberg und Liechtenstein. Die Spanische Grippe 1918 im Kanton St.Gallen und in der Region. Den Landesstreik 1918 und seine Wirkungen. Die Vorarlberger Frage. Den Zollanschluss Liechtensteins. Gründung eines örtlichen Elektrizitätswerks. Zusammenbruch der Stickerei.

 

In den weiteren Beiträgen geht es um den Herrschaftswingert bei Forstegg, eine Grabser Alphütte um 1910/20, die Rückkehr des Weissstorchs, um den im Werdenberg wieder vermehrt brütenden Wiedehopf und um das 800-Jahre-Jubiläum der Stadt Feldkirch.

 

312 Seiten, über 400 Abbildungen, fester Bucheinband.

Preis: 50 Franken (zuzüglich Versandkosten).

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Das Porträt einer Grossfestung

Mit dem im Sommer 2019 bei der Sarganserländer Druck AG erschienenen Band «Das Porträt einer Grossfestung» von Hans Eggenberger (Text) und Hansueli Senn (Fotos) liegt eine militärhistorische Publikation vor, die sich explizit mit dem nordöstlichsten Teil der Festung Sargans befasst: dem Artilleriewerk Magletsch. Das gegen 70 Meter mächtige Plateau nördlich des Wartauer Dorfs Gretschins wurde Anfang des Zweiten Weltkriegs als Vorwerk und Artilleriefort ausserhalb der Reduitgrenze gebaut. Das Innenleben des mächtigen Felsens war mehr als ein halbes Jahrhundert lang streng geheim, und auch aus der nahen Bevölkerung wusste niemand Genaues über die Unterwelt des Magletsch. Dienstleistende in der Verteidigungsanlage waren zum Schweigen verpflichtet, so dass kaum je darüber gesprochen wurde. Das änderte sich gegen Ende des 20. Jahrhunderts, als die grossen Festungswerke durch die moderne Waffentechnik überalterten und Geschichte wurden. Teils ausgeräumt fanden sie allein noch als Truppenunterkünfte Verwendung. Die Armeereform 95 bestimmte schliesslich die Stilllegung der Kampfanlagen. Immerhin wurde das Werk Magletsch als eines der vielen Werke der Festung Sargans für erhaltenswert eingestuft. Eine Gruppe Interessierter verfolgte diesen Umstand und stellte sich die Frage, ob allenfalls ein Teil samt Aussenanlagen von einem Verein betreut werden könnte. Am 18. September 1999 war es soweit: Der «Artillerie-Fort-Verein Magletsch» (AFOM) wurde aus der Taufe gehoben. Der eigentliche Kampfteil sowie wichtige Aussenanlagen wurden ihm zur Nutzung und Besichtigung freigegeben, auch ein Museum konnte eingerichtet werden. Im prächtigen Bildband wird nicht nur die abenteuerliche Bauphase geschildert, sondern auch die Infrastruktur, die Bewaffnung und das Stollensystem als ganzheitliche Dokumentation gezeigt. Mit den rund 300 qualitativ hochstehenden und aussagekräftigen Bildern von Hansueli Senn wird die Leserschaft durch die gesamte Anlage geführt, wobei die Innen- und Aussenanlagen mit Teilen, die schon während der Kriegszeit vorhanden waren, im Bild festgehalten sind, auch jene Bereiche, die später als Truppenunterkunft zum Ausbau und zur Aufrüstung gelangten.

 

256 Seiten, ca. 300 Abbildungen, fester Bucheinband.

Preis: 48 Franken (zuzüglich Versandkosten).

ISBN 978-3-907926-78-9.
Erhältlich im Buchhandel oder hier über das Bestellformular.

 

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WERDENBERGER GESCHICHTE|N 1

Das Buch befasst sich im Schwerpunktteil mit den ersten fünf Jahrzehnten der modernen Schweiz, dem Bundesstaat von 1848, und spannenden Bezügen zum Kanton St.Gallen und zur Region Werdenberg. In 13 Beiträgen wird eingegangen auf verfassungsrechtliche Fragen, auf die Entwicklung und Bedeutung der Stickerei, auf erschütternde Auswandererschicksale, auf den Schutz der Schweizer Grenze in den europäischen Konflikten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auf das zu Ende gehende eidgenössische Söldnerwesen, auf die Rolle von ausgewanderten Schweizern im amerikanischen Bürgerkrieg 1861–1865 und auf die erste humanitäre Grosstat im Zeichen des Roten Kreuzes mit der Internierung von über 80’000 französischen Soldaten, unter anderem auch in Buchs und Grabs.

In weiteren Beiträgen geht es um einen angeblichen Giftmord von 1732 in einer Buchser Schenke, um Werdenberger Zeugen des Genozids an den Armeniern und um das einzigartige Werk «Werdenberger Namenbuch». Besprechungen von interessanten Buch-Neuerscheinungen runden das Werk ab.

Die Autorinnen und Autoren: Hansjakob Gabathuler, Markus Gabathuler, Jakob Gähwiler, Josef Gähwiler, Werner Hagmann, Sibylle Malamud, Andreas Reich, Hans Jakob Reich, Heini Schwendener, Barbara Stricker Frommelt, Valentin Vincenz.

287 Seiten, über 330, meist farbige Abbildungen, fester Bucheinband.
Preis: 50 Franken (zuzüglich Versandkosten).

ISBN 978-3-9524969-0-9.
Erhältlich im Buchhandel oder hier über das Bestellformular.

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